Rückblick auf Beiträge

Dulig zu "Sachsenplan Heimat 4.0"

09.05.2017: Martin Dulig: Sachsen wird gut regiert und das soll zukünftig noch besser werden. Sachsen soll fortschrittlicher und gerechter werden. Dafür wollen wir in den nächsten 20 Monaten einen „Sachsenplan Heimat 4.0“ erarbeiten. 

Dieser Plan umfasst vier wesentliche Punkte...

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Das neue Schulgesetz. Ein Überblick.

CDU und SPD haben gut sechs Monate lang über Änderungen zum Schulgesetz verhandelt. Nachdem die breite, öffentliche Debatte mehr als 1000 Hinweise und Anregungen zum Regierungsentwurf erbracht hatte, war es uns ein wichtiges Anliegen, möglichst viele davon in die Schulgesetznovelle aufzunehmen. Im Ergebnis werden die Fraktionen einen gemeinsamen Änderungsantrag vorlegen, der den Regierungsentwurf an zahlreichen Stellen ergänzt.

Die wichtigsten Änderungen gibt es hier im Überblick.

 

 

Frau Kurth trifft politisch, inhaltlich wie auch in der Form daneben

Collage Portrait Kultusministerin
Collage: AfB

(10.01.j.a.) In einem Interview wirft Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth der SPD eine Blockade des neuen Schulgesetzes vor. – Es scheint ihr lediglich um ein schnelles Durchwinken des teilredigierten und in jetziger Form stark verbesserungswürdigen Schulgesetzes zu gehen.

Frau Kurth trifft politisch, inhaltlich wie auch in der Form daneben: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass den Bildungspolitikern der SPD weniger an der Sache als an parteipolitischer Profilierung und Ideologie gelegen ist. Und das alles wird als ,Qualität vor Schnelligkeit' deklariert."

 

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Lockerung des Kooperationsverbotes - Gute Entscheidung für die Zukunft der Bildungsfinanzierung in Deutschland

Logo AfB Sachsen -Pressemitteilung

Der AfB-Bundesvorstand begrüßt die Einigung zwischen Bund und Ländern zur Lockerung des Kooperationsverbots durch die Schaffung eines neuen Verfassungsartikels 104 c und fordert die Bundesregierung und alle Landesregierungen auf, auf dem eingeschlagenen Weg nun schnell weiter voran zu gehen und den Beschluss umzusetzen. Nach dem Aufbruch muss bald die Abschaffung des Kooperationsverbots erfolgen.

Für gute Bildung unserer Kinder und Jugendlichen und damit die Zukunft unseres Landes haben Bund, Länder und Kommunen eine gemeinsame Verantwortung und müssen konstruktiv gemeinsam die Voraussetzungen für gute Lern- und Lebensbedingungen schaffen sowie individuelle Förderung und Chancen für alle jungen Menschen in allen Bildungseinrichtungen in Deutschland!

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Bildung und Wissenschaft im Wahlprogramm 2017

Raatz: Die Themen Bildung und Wissenschaft im Wahlprogramm 2017

Die Arbeit am Wahl- und Regierungsprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2017 ist bereits im vollen Gange. Als Mitglied konnte man sich seit dem Sommer auf verschiedenen Konferenzen beteiligen. Parallel haben Projektgruppen erste Ziele formuliert.

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Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung 2016-2026

Bild Eröffnungsveranstaltung Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung

Den funktionalen Analphabetismus in Deutschland verringern und das Grundbildungsniveau erhöhen

Warum kann jeder siebte Erwachsene in Deutschland nicht ausreichend lesen und schreiben? Wie kann man diese Menschen erreichen und zum Lernen motivieren? Antworten auf diese Fragen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zur Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung am 28./29. November in Berlin. Zu der Tagung hatten Bildungsministerin Johanna Wanka und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Claudia Bogedan, rund 250 Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen.

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Schule und Beruf – alles wird digital

Rote  Dualzahlen "0" und "1" auf weißem Hintergrund; in der Mitte das Wort "Digitalisierung", rechts unten die Buchstaben "AfB". Quelle: Jörg Asshoff
Digitalisierung: Die AfB "spielt mit". (Quelle AfB/Asshoff)

Die Bilanz des Ausbildungsjahres 2015/16 ist gut. Angebot und Nachfrage waren nahezu ausgeglichen. Bundesweit kamen auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen 106 gemeldete Bewerber. 474.700 neue Ausbildungsverträge wurden bis zum 30. September geschlossen - rund 200 mehr als im Jahr davor. Dennoch blieben 43.500 Ausbildungsstellen unbesetzt. 22.900 Bewerberinnen und Bewerber fanden keine Stelle. 

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AfB in der SPD: Der eigene Laptop in der Schule kann nur ein Zwischenschritt sein – Schulbuchetats in öffentlichen Haushalten digitalisieren!

Pressemitteilung der AfB: Zum 8. Mal trafen sich am 5. November die SPD-Bildungspolitikerinnen und -politiker der fünf norddeutschen Bundesländer zur Nordkonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB). Im Rahmen ihrer halbjährlichen Konsultationen, die dieses Mal in Hamburg-Altona stattfanden, diskutierten sie als Kernthemen „Bildung in einer digitalen Welt“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

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Digitale Stärkung der Schulen muss kommen

10.10.2016: Ernst Dieter Rossmann, bildungs- und forschungspolitischer Sprecher:

Über das Wochenende hat Bundesministerin Johanna Wanka angekündigt, in den kommenden fünf Jahren alle rund 40.000 Schulen in Deutschland mit einem Breitbandanschluss, WLAN und Computern ausstatten zu wollen. Hierzu sollen fünf Milliarden Euro durch den Bund bereitgestellt werden.

„Wir freuen uns, dass nun auch die zuständige Bundesbildungsministerin erkannt hat, dass es einen erheblichen Investitionsbedarf im deutschen Bildungssystem gibt und sie unsere Forderungen zumindest für den Digitalisierungsbereich aufgegriffen hat. Die Erneuerung unserer Bildungseinrichtungen und -angebote wird aber nur gelingen, wenn Bund und Länder eng zusammenarbeiten und der Bund massiv in die Bildung über die gesamte Bildungsbiographie investieren kann.

Mit der Forderung nach einer Nationalen Bildungsallianz hat sich die SPD erneut als Schrittmacher dieser Koalition erwiesen. Wir haben mit unserer Forderung nach neun Milliarden Euro Investitionsmittel für die Stärkung unserer Schulen dabei nicht nur die Digitalisierung im Blick, sondern auch den insgesamt hohen Sanierungsstau von über 30 Milliarden. Euro. Dieser breite Investitionsansatz bleibt richtig, denn die Qualität der Bildungsinfrastruktur muss ein Spiegelbild der Wertschätzung unserer Gesellschaft für gute Bildung werden.

Wir müssen deshalb über das Digitalisierungsprogramm hinaus gemeinsam eine bildungspolitische Wende zum Beispiel für die Förderung guter Ganztagsschulen, den Ausbau der Schulsozialarbeit und die weitere Stärkung unserer berufsbildenden Schulen einleiten.

Für uns als SPD-Bundestagsfraktion ist selbstverständlich, dass das geplante Digital-Programm nur auf einer sicheren verfassungsrechtlichen Grundlage beschlossen werden kann. Bund und Länder müssen dazu zügig in Verhandlungen eintreten, um den angekündigten „DigitalPakt#D“ Realität werden zu lassen.

Unser Werben für eine Abschaffung des Kooperationsverbots in allen Bildungsbereichen geht deshalb weiter, damit der verfassungsrechtliche „Eiertanz“ um ein zeitgemäßes Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen bei der Förderung von Bildung in Deutschland endlich beendet werden kann.“

Zur Pressemitteilung hier...

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Lernort Berufsschule stärker in den Fokus nehmen

02.06.2016; Rainer Spiering, zuständiger Berichterstatter: Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das Spitzentreffen der Allianz für Aus- und Weiterbildung. Das Fazit nach 18 Monaten Laufzeit: Die Allianz ist auf dem richtigen Weg um die die Bedeutung und Attraktivität der beruflichen Bildung zu erhöhen und jedem Schulabgänger eine berufliche Perspektive aufzuzeigen. Beim Lernort Berufsschule sieht die SPD-Bundestagsfraktion noch Handlungsbedarf. Wir fordern strukturelle Verbesserungen, was die Ausbildung der Berufsschullehrer und die Ausstattung der Berufsschulen angeht.

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Probleme werden nur besser verwaltet aber nicht gelöst

 

AfB Sachsen nimmt Stellung zum geänderten Schulgesetz an das Kultusministerium

 

07.03.2016, Dresden. Fristgerecht hat die AfB Sachsen heute ihre Stellungnahme zum Referenten-Entwurf für ein novelliertes Schulgesetz an das Kultusministerium verschickt. Maßstab dieser Stellungnahme sind die Beiträge des geänderten Gesetzes zur Bewältigung aktueller und absehbarer Problemlagen für Sachsens Schulen. „Gerade wenn wir das hohe Niveau halten wollen, dürfen wir Problemen nicht hinterherlaufen, sondern müssen sie aktiv angehen“ erklärt der Landesvorsitzende Dr. Siegfried Kost das Vorgehen der AfB. Diese Problemlagen hatte die AfB bereits in einem Antrag an den Landesparteitag formuliert, der einstimmig bestätigt wurde:

  1. Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (Inklusion)
  2. Bewältigung der auch künftig gegenläufigen demografischen Entwicklung in Ballungsräumen und ländlichem Raum mit Blick auf Bildungsgerechtigkeit und Schulnetz
  3. Sicherung der Lehrerversorgung bei fehlenden Absolventen, dramatischen Altersabgängen in Sachsen und starkem bundesweiten Wettbewerbs um (gute) Lehrer
  4. Gesellschaftliche Anforderungen im Zuge der „digitalen Revolution“, die in ihren Wirk-Dimensionen der industriellen Revolution wenigstens vergleichbar ist.

Keine dieser Problemlagen werde wirklich angegangen: Für das Recht auf Inklusion werden in Brüskierung der UN-Konvention Bedingungen gesetzt, statt die nötigen Bedingungen zu schaffen, die Schulen werden mit der praktischen Bewältigung allein gelassen und selbst die nötigen Ressourcen werden nicht gesichert. Schulträger und Schulnetzplaner werden mit vielen Vorgaben so reglementiert, dass der Freistaat praktisch alle strittigen Fälle für sich entscheiden kann. Sachsens Schulen sind mit diesem Gesetz durch viele Vorgaben wenig attraktiv für gute Lehrer, die sich im Beruf verwirklichen wollen. Sachsens Schulen sind mit diesem Gesetz schlecht auf die gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge der digitalen Revolution eingestellt, weil sie mit Vorgaben überzogen sind, die dem entgegenstehen.

 

„Das Gesetz ist insgesamt und in den meisten Details keine Weiterentwicklung des sächsischen Schulwesens, sondern dessen verwaltungstechnisch optimierte Stagnation“ resümiert der Landesvorsitzende.

Die ausführliche Stellungnahme kann unter http://www.afb-sachsen.de/dokumente/ eingesehen werden.

Kontakt: Dr. Siegfried Kost, afb@spd-sachsen.de, 0172-3498210

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DIVIS U9-Studie: Kinder in der digitalen Welt

07.03.2016 (Asshoff)  Geht es um  Kinder in einer zunehmend digitalisierten Welt, so bietet die Grundlagenstudie des SINUS-Instituts Heidelberg im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) anschauliche Einblicke in eine bislang wenig untersuchte Spähre, deren Dimension für eine nachhaltige Entwicklung zunehmend mehr von Interesse erscheint.

"DIVSI U9-Studie: Kinder in der digitalen Welt" geht den Fragen nach, ob Kinder (unbeaufsichtigt) ins Internet dürfen, ob Eltern ihre Kinder überhaupt ins Internet lassen oder sie dort hinführen. Und: Was machen Kinder eigentlich im Internet?  weiterlesen...

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Parteitag beschließt einstimmig Anträge zum Schulgesetz und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)  

Foto: Der Vorsitzende der AfB Siegfried Kost bringt den Antrag zum Schulgesetz ein.
Der Vorsitzende der AfB Siegfried Kost bringt den Antrag zum Schulgesetz ein. (© Jörg Asshoff)

(7.11.15 j.a.) Auf dem außerordentlichen Parteitag der SPD Sachsen in Görlitz haben die Delegierten die Anträge der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in Sachsen einstimmig angenommen.

  • Mit neuem Schulgesetz Sachsens Schulen für die Zukunft rüsten
  • Nachhaltigkeit lernen, lehren und leben: Verankerung des Konzeptes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als Leitidee bildungspolitischen Handelns


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Globaler „Aktionsrahmen für Bildung 2016-2030“ beschlossen

(6.11.15 j.a.) Bildungsminister aus aller Welt haben am 4. November beschlossen, wie das globale Nachhaltigkeitsziel einer inklusiven, chancengerechten und hochwertigen Bildung für alle Menschen bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden soll.

Mit der Verabschiedung des „Aktionsrahmens für Bildung 2016-2030“ haben sie sich auf grundlegende Maßnahmen geeinigt, die auch für Bildungsakteure in Deutschland einen Rahmen für zukünftiges Handeln darstellen. 

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"Brücken in die Zukunft" - Investitionsprogramm für sächsische Kommunen verabschiedet

Sachsen: Investitionsprogramm "Brücken in die Zukunft" (grafische Darstellung)

(29.10.15 j.a.) Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD haben am 29. Oktober 2015 den Eckpunkten zur Umsetzung und Förderung des Bundes im Freistaat Sachsen sowie der Sicherung des infrastrukturellen Aufbaus bis zum Jahr 2020 zugestimmt – einem Investitionspaket für Sachsens Städte und Gemeinden im Gesamtumfang von 800 Millionen Euro.

Damit können u.a. KiTas, Schulen, Sport- und Sozialeinrichtungen saniert oder errichtet werden.


Mehr Infos hier: http://www.spd-fraktion-sachsen.de/investitionsprogramm/

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Kein Abschluss ohne Anschluss. Berufliche Bildung zukunftssicher gestalten!

Gabriele Hecker (IHK Chemniz), Willi Brase (MdB), Dr. Simone Raatz (MdB), Peter Lorenz (Landeselternrat Sachsen), Sven Wittig (HWK).
Gabriele Hecker (IHK Chemniz), Willi Brase (MdB), Dr. Simone Raatz (MdB), Peter Lorenz (Landeselternrat Sachsen), Sven Wittig (HWK)

(20.10.2015 j.a.)

Unter o.g. Titel hatten zwei Bundestagsabgeordnete für den 20.10.2015 in das Deutsche Brennstoffinstitut nach Freiberg eingeladen: Dr. Simone Raatz, stv. Vorsitzende Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie Willi Brase, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

 

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DGB fordert Reformkommission für umfassende Bildungsstrategie

(Pressemitteilung 093 des DGB v. 19.10.201) Bis 2015 wird Deutschland Bildungsrepublik - dieses Ziel hatten Bund und Länder auf ihrem Dresdner Bildungsgipfel vor exakt sieben Jahren ausgegeben. Doch die Bilanz fällt gemischt aus.
Der DGB fordert nun eine umfassende Bildungsstrategie. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte am Montag in Berlin:

„Gemessen an den Versprechen von damals werden Jahr für Jahr 23,5 Milliarden Euro zu wenig für Bildung ausgegeben. Bund und Länder müssen schnellstens eine Reformkommission einrichten und gemeinsam mit Kommunen und Sozialpartnern eine Bildungsstrategie ausarbeiten. Die Chance dazu haben Kanzlerin und Ministerpräsidenten schon am 3. Dezember bei ihrem Jahrestreffen. Sie sollten sie nutzen. Denn die Aufgaben türmen sich.

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Vorstandsmitglieder der AfB Sachsen mit Ehrenamtsnadel geehrt

(22.09.2015) Eintreten für Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten: Auch dafür wurden Melanie Weser und Jörg Asshoff mit der Ehrenamtsnadel ausgezeichnet. Weser und Asshoff sind stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Sachsen; Asshoff zugleich Vorstandsmitglied des Kulturforum. Beide setzen sich seit Jahren für gute Bildung, nachhaltige Entwicklung und Kulturelles mit diversen Projekten und Aktivitäten ein.

 

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LeNa: Deutschsprachiges Netzwerk Lehrer/-innenbildung für nachhaltige Entwicklung 

Logo Netzwerk LeNa
Logo Netzwerk LeNa - Netzwerk Lehrerinnenbildung für eine nachhaltige Entwicklung

Das 2013 an der Leuphana Universität Lüneburg gegründete Netzwerk "LeNa" von Universitäten, Hochschulen und anderen lehrerbildenden Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt sich dafür ein, die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften mit Blick auf die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu reformieren. Mit einem gemeinsamen Memorandum wenden sich die Mitglieder des Netzwerks an die zuständigen Ministerien in ihren Ländern und fordern eine Neuorientierung in der Lehrkräftebildung: Künftige Lehrende sollen in die Lage versetzt werden, Kindern und Jugendlichen Kompetenzen und Wissen zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft zu vermitteln.

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Soziale Schieflage in der "Bildungsrepublik"

Soziale Schieflage in der "Bildungsrepublik"


Vor gut sechs Jahren riefen Bundeskanzlerin Merkel und die MinisterpräsidentInnen in Dresden die "Bildungsrepublik Deutschland" aus. Doch wichtige Versprechen wurden nicht eingelöst. Zu viele Jugendliche brechen die Schule ab, Millionen junger Menschen haben keine abgeschlossene Ausbildung. Die vermeintliche Bildungsrepublik bleibt ein sozial gespaltenes Land.  Das zeigt die Bildungsgipfel-Bilanz 2014, die der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm im Auftrag des DGB gezogen hat. Die soziale Spaltung bleibt bestehen. "Wir brauchen eine neue Bildungsstrategie", sagt die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.

Zum Artikel auf der Webseite des Deutschen Gewerkschaftsbundes